Malteser Hospizarbeit, Palliativmedizin und Trauerbegleitung

Die Malteser haben ihre Anfänge als Hospitalitätsorden mit der modernen Hospizbewegung verbunden. Aus dieser Ordensgeschichte rührt der Auftrag her, "den Herren Kranken zu dienen“. Die Malteser sehen dies heute als eine besondere Verpflichtung und zugleich als Ausdruck ihrer spirituellen Wurzeln, aus denen heraus die Umsetzung der Hospizidee getragen wird.

Hospizarbeit gründet auf der Idee, durch ganzheitliche Zuwendung einen vertrauten Raum zu schaffen, in dem der Mensch bis zuletzt in Würde leben darf, ohne Angst, dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird. Dies schließt die Hoffnung auf Gesundung ebenso ein wie die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tode.

Die Hospizidee beinhaltet, den schwerstkranken und sterbenden Menschen in seiner physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimension wahr- und anzunehmen. Die Umsetzung dieser Idee ist grundsätzlich an jedem Ort möglich, an dem es Menschen gibt, die die Bedürfnisse des sterbenden Menschen ernst nehmen und die bereit sind, sich für eine palliative Therapie einzusetzen.

Die Malteser bieten ein abgestuftes Konzept ambulanter und stationärer Hospiz und Palliativarbeit für schwerstkranke Kinder, Jugendliche, Erwachsene und deren Angehörige an.

Bestmögliche Lebensqualität für Schwerstkranke
Die Palliativmedizin integriert traditionelle medizinische Aufgaben mit neuen Erkenntnissen der Wissenschaft bei Patienten mit nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen, um die bestmögliche Lebensqualität für diese Patienten zu erreichen.

Was ist Palliativmedizin?
Das Wort „palliativ" leitet sich ab vom lateinischen pallium=der Mantel, bzw. von palliare=mit dem Mantel bedecken, lindern.

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen (auch über die Sterbephase hinaus). Im Deutschen wird Palliativmedizin auch als Übertragung des englischen Begriffes Palliative Care verwendet, sie beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und psychosoziale Kompetenz.

(Definitionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Stand: 31. Oktober 2003)

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Weitere Informationen:

Fachstelle Malteser Hospizarbeit, Palliativmedizin 
und Trauerbegleitung

Beate
Tomczak-van Doorn

Kalker Hauptstr. 22-24
51103 Köln
Tel.: 0221-9822-586
Fax.: 0221-9822-78586
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malteser.org

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